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Mohn
Guasch und Öl auf Leinwand,
70 cm x 140 cm, Diptychon,
August 2003
 
Feurig schlägt einem die Mohnblüte
entgegen, doch will der Mensch Besitz
von ihr er-greifen, so welkt sie alsgleich
wie eine zarte Kerzenflamme im
Zugwind erlöscht.
 
Der Mohn gedeiht zwischen saftigem
Grün der Wiesen und auf kargen,
harten Böden in der Sommerhitze –
und ist dennoch so verletzlich. Freude
an dieser Blume hat nur anhaltend der,
der ihr mit Respekt auf ihre Eigenwilligkeiten begegnet,
wie einem Menschen. Sie nicht pflückt. Sie allein als
Bild aufnimmt.
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